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Fanclubturnier beim FSV Mainz 05 -  der „Wahnsinn“ war dabei!

KASTELLAUN/MAINZ Am Samstag den 29.06.2013 fand am Bruchwegstadion in Mainz das diesjährige Fußball-Fanclubturnier statt. Nachdem man sich im Vorjahr gegen eine Turnierteilnahme entschieden hatte, da man schließlich unter den vielen Fanclubs der einzige Behindertenfanclub gewesen wäre, so hatte der Fanclub „Wahnsinn vom St. Martin“ des  Hauses St. Martin in Kastellaun sich nun zur Teilnahme im Sinne der „Inklusion“ entschlossen.

Inklusion sollte für den „Wahnsinn vom St. Martin“ nicht nur Spielbesuche beim Erstligisten Mainz 05 bedeuten, sondern auch die aktive Teilnahme auf dem Spielfeld.
Dem  Organisationsteam des Turniers wurde im Vorfeld deutlich gemacht, dass „Wahnsinn vom St. Martin“ etwas „anders“ ist. Gerne hat man sich uns seitens des Ausrichters angenommen.
Wir mussten uns bezüglich der passenden Teilnehmer kundig machen, fündig werden, um den „Normalos“ spieltechnisch Paroli bieten zu können. Es galt, ein Team zusammenzustellen, das im Sportsgeist zusammenfindet, eine Einheit bildet und nicht von vornherein dem sportlichen Untergang entgegensieht. So wurde eine Mannschaft gebildet, die sich aus den Betreuern David Hoffman und Guido Hörsch, den betreuten Personen aus den „offenen Hilfen“, Peter Schmidt und Wolfgang Schwertel sowie den ehrenamtlichen Mitarbeitern Dag Neuhäuser, Lukas Glockner und Ysop rekrutierte.

Alle Spiele des Turniers wurden mit jeweils 5 Feldspielern und Torhüter bestritten. Bei jeweils 15-minütiger Spielzeit durfte beliebig oft eingewechselt werden. Gespielt wurde auf halbem Feld

Der Spielplan wollte es so, dass „Wahnsinn vom St. Martin“ gleich in der zweiten Partie der Vorrunde auf  die „Hunsrückpower“ traf. Der Club stammt aus Kirchberg und ist ebenso wie „Wahnsinn vom St. Martin“  im Hunsrück beheimatet. Die Equipe des „Wahnsinn“ war überrascht, wie überlegen ein klarer 6:0 Sieg herausgespielt wurde. Ein direktes und unerwartetes Erfolgserlebnis, denn es fehlte jegliche Vorbereitungszeit für Training und Einübung von Spielelementen. 
Manche der Mitspieler sahen sich auf dem Weg nach Mainz das erste Mal und so konnte man sich im Spiel, auf dem Platz, wo bekanntlich die Wahrheit liegt, kennen und schätzen lernen.
Und dies taten wir schon alsbald im weiteren Verlauf  der Vorrundenbegegnungen, wo wir zwei hohe Siege einfuhren und unser Torhüter Peter Schmidt aufgrund seiner Reaktionen den Kasten von Gegentoren freihielt. Auch die 6er Position- Mittelfeldmann Wolfgang Schwertel- verrichtete ihre Aufgabe gut und trug zum Erfolg des gemischten Inklusionskollektivs „Wahnsinn vom St. Martin“ bei.

Vor und zwischen den Spielen suchte uns noch u.a  Mainz 05 Präsident Harald Strutz auf, der sich mit uns vor dem eigenen Banner ablichten ließ und herzliche Glückwunschworte fand. Auch der 05er Profi Malik Fathi erschien zum lockeren Plausch.

Der „Wahnsinn vom St. Martin“ verlor zwar auch ein Vorrundenspiel deutlich, doch gelang der Mannschaft  aufgrund des guten Torverhältnisses der Einzug ins Viertelfinale. Hier war nun der Fanclub „Sinnlose“ der Gegner des „Wahnsinn“. Die „Sinnlosen“ gewannen gegen uns und so verabschiedeten wir uns erfolgreich und mit gutem Gefühl aus dem Turnier.

In diesem Turnier hat das Kollektiv des Inklusionsprojekts gesiegt und sich beim Verein Mainz 05 und seinen anwesenden Fanclubs einen Namen gemacht. 

Nächstes Jahr werden wir erneut zu diesem Fanclubturnier anmelden.
Vor allem werden wir besser vorbereitet sein als in diesem Jahr.  Und sicher können wir noch erfolgreicher sein als in diesem Jahr.
Das Turnier gewann das „Fanprojekt Mainz“, dass sich im Finale gegen den „Ärztefanclub Uni Mainz“ durchsetzen konnte.

Wahnsinn vom St. Martin
...wo WAHN Sinn macht...

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