aktiv gesund - Bethesda bewegt sich

Logo

Kanu-Freizeit auf der Lahn

Endlich war es wieder soweit, nachdem unsere Kanutour im letzten Jahr wegen Hochwasser abgesagt werden musste, stand unserer Tour auf der Lahn nichts mehr im Wege.

Wir, das waren 6 Knuten, verabredeten uns in Balduinstein. Dort standen unsere Kanus schon bereit. Jetzt ging es darum, unsere gesamte Ausrüstung in den Kanus zu verstauen und die Kanuten in Teams aufzuteilen. Gute Teams, alles war so unkompliziert. 

Es dauerte nicht lange und es zeigte sich, dass unsere „alten Hasen“ so einiges von unseren anderen Kanutouren gelernt hatten und all ihre Erfahrung mit einbringen konnten, z.B. Ruhe bewahren, wenn es denn schaukelig wird. Das Besteigen und Aussteigen eines Kanus, ohne vorher Fachliteratur studiert zu haben, stand uns nun bevor. Eine Kanutour mit unvorhersehbarem Ausgang. Die ersten Paddelschläge waren noch etwas zaghaft, doch es dauerte nicht lange und jeder hatte seinen Rhythmus gefunden. 

Die Lahn aus der Flussperspektive, das bedeutet: tolle Landschaft, Ruhe und der Stimme der Natur lauschen. Und könnte man diese Landschaft schmecken, sie wäre eine Delikatesse. Nach ca. 10 Flusskilometern erreichten wir dann den ersehnten Zeltplatz in Laurenburg. Unsere Arme waren ziemlich müde vom paddeln, aber unsere Köpfe waren frei und so war unser Zeltlager für 2 Nächte schnell errichtet. 

Ach ja, fast hätte ich vergessen zu erwähnen, dass es dazwischen eine Kenterung gab, von der 3 Kanuten betroffen waren. Aber da waren ja noch unsere wasserdichten Packsäcke mit der darin liegenden trockenen Kleidung zum wechseln. Also doch vorher Fachliteratur studieren? Wie auch immer, die gute Laune blieb bestehen, trotz der nassen Erfahrung! Der kleine Campingplatz direkt am Ufer stimmte uns zuversichtlich. Kein Regen, viel Sonne, angenehm warm und gute Stimmung waren unsere ständigen Begleiter.

Am letzten Tag mussten noch 12 Flusskilometer bewältigt werden. Hier zeigte sich, wie wertvoll ein eingespieltes Team ist, wo jeder Verantwortung zu tragen hat, auch ohne Kapitän. Gut, dass wir zuvor ein ausgiebiges Frühstück zu uns genommen hatten, denn die Strapazen waren doch einigen deutlich anzusehen. Und so waren alle erleichtert, nach einigen Stunden in Obernhof, unserem Ziel, angekommen zu sein, wo unsere liebe Kollegin schon auf uns wartete. Müde und angenehm ausgepowert ging es dann wieder in Richtung Heimat, mit dem festen Vorsatz, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.

5
5

< zurück

345555